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Welch ein OpenAir-Auftakt!

Down Under begeisterte erneut: Der Australier Xavier Rudd verströmte bei seinem ersten Schweizer Konzert pure Emotion und Energie, und das Publikum tobte. Ein fantastischer Auftakt für das Jubiläums-OpenAir im sonnigen und heissen Sittertobel.

Mann mit Schnauzbart rockt das OpenAir

Mit den Eagles Of Death Metal legte das OpenAir St. Gallen einen fulminanten Start hin. Denn das war Rock`n`Roll in Reinkultur! Mit seinem sexy Schnauzbart und dem typischen Rumgepose, bediente Sänger Jesse Hughes zwar am Freitagnachmittag jegliche Rockstar-Klischee, doch dies konnte er sich dank des powervollen Auftritts absolut erlauben.

Do you want to go to another dimension?

Wolfmother sind im Moment dabei, sich selber in eine neue Dimension zu katapultieren. Doppelplatin in Australien für ihr erstes Album "Wolfmother" ist schon mal nicht schlecht. Die erste Europa-Tour führt sie unter anderem nach Dänemark ans Roskilde, Europas wichtigstes Festival. Die Show im Astoria in London ist schon seit Wochen ausverkauft und nun folgt der Abstecher ins Sittertobel.

Ukrainischer Vulkanausbruch

Wenn die Sonne am Mittag auf die riesige Konzertwiese vor der Sitterbühne brennt und das Bier schneller verdunstet, als man es trinken kann, wenn einem die Hitze und der Alkohol schlapp machen, sehnt man sich nicht unbedingt nach einem heissen Vulkanausbruch aus dem Osten. Gogol Bordello zündete sein Feuerwerk trotz allem.

Der Vorbote Manu Chao`s

Es braucht keine grossen Namen, um das Sternenzelt zu füllen! Das wissen wir spätestens nach diesem OpenAir. Herzergreifend und intim soll es sein, einfach, um bei Konzertende mit einem breiten Smile auf dem Platz zu stehen. Wie bei Shabani & The Burnin`Birds.

Wenn der Beat losgeht...

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen: Tomte besteigen gleich die Bühne. Wie wird die deutsche Band ihre Songs im strahlenden Sonnenschein auf der grossen Bühne präsentieren?

Stilikonen zelebrieren die Eitelkeit

Am Samstagabend fegten The Hives über das Sittertobel. Rausgeputzt, als ob sie ihre Schwiegermutter besuchen würden, absolvierten die fünf Schweden eine gelungene Show. Mit einer Mischung aus überspitzter Eitelkeit, einer gehörigen Portion Selbstverliebtheit sowie einer überzeugenden Performance brachten sie das Festival zum Rocken.

Wer zu spät kommt, den bestraft das OpenAir

Pünktlich zu "Munich" stehe ich vor der Sternenbühne, um die letzten Songs von den Editors in dieser Samstagnacht zu sehen und zu hören. Von einer Freundin beziehe ich erst mal Prügel, weil ich so spät komme.

Von Todfeinden und Klangstrukturen

Bei strahlendem Sonnenschein sorgten Boysetsfire am Sonntagmittag auf der grossen Sitterbühne für ein wahres Sound-Gewitter, Klang-Blitze der Extraklasse und Sommerregen-Gänsehaut in interessierten Fan-Ohren.

Landungsbrücken raus

Ich sehe Kettcar nun schon zum fünften Mal. Bis auf ein klitzekleines Konzert im Kofmehl habe ich alle Auftritte der sympathischen Hamburger in der Schweiz miterlebt. Angefangen hat`s 2002 im – unterdessen dichtgemachten – Bogen 13, und jetzt stehen sie auf der Hauptbühne meines Lieblings-OpenAirs. Ich freu mich wie ein kleines Kind...

Gib mir einen Strand, Sonne und The Kooks

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der relaxten Musik. Auch The Kooks passten sehr gut in das "Hang out und Geniesse-Schema". Fernab von jeglichem Hype zauberten die vier jungen Briten einen ausgezeichneten Auftritt hin. Mit einer Mischung aus Rock`n`Roll, Britpop und Soul, bewiesen die Musiker viel Einfühlungsvermögen. Nur das kurze Set war ein kleiner Wermutstropfen.

Me gusta la musica, me gusta das Sittertobel

Zum Abschluss lockte das OpenAir St. Gallen noch mit einem besonderen Leckerbissen. Manu Chao und seine Band Radio Bemba Sound System versetzten die Glückshormone der Besucher ein letztes Mal in Wallung und absolvierten einen zweistündigen Auftritt fernab jeglichen Schemas.
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Erscheint immer mal wieder.
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